SpreePicture verdient, andere werden verknackt

Wann immer in Berlin Autos brennen, nach kurzer Zeit taucht SpreePicture auf. Zumindest bedient SpreePicture die Medien immer aktuell mit den neusten Bränden. Hinter SpreePicture steckt der Berliner Fotograf Andreas Markus. Anscheinend gefüttert mit Info’s von der Berliner Polizei und dem abhören des Polizeifunks, ist er immer an vorderster Front, wenn es Knallt in Berlin. Anscheinend verdient der Herr in den letzen Wochen recht gut, denn schliesslich sind die Medien zur Zeit scharf auf Bilder von brennenden Autos und vielleicht sogar von Hassbrennern die in der Wanne sitzen. Nach ein wenig Recherche nun, fand ich hier ein Interview was mit ihm geführt wurde zum ersten Mai, sein Flickr Stream findet sich im übrigen hier. Da er bedingungslos mit Springer kooperiert, sollte bei linksradikalen Demo’s verwiesen werden.

Netter Nebeneffekt der Berliner Polizei ist durch die häufigen Brandstreifen die sie nun fahren müssen, dass sie den ein oder anderen Einbrecher oder Autodiebe auf frischer Tat erwischen und dank den Yellow Press Fotografen auch gleich Medienwirksam in die Berliner Journaille unterbringen können. Nebenbei fällt AktivistInnen momentan beim durch die Kieze laufen auf, dass es anscheinend eine Debatte über Fotos im allgemeinen gibt. Auf Plakaten im Kiez wird der „Handy/Youtube geile Riot-Bilder“ Wahn auf den Demos der letzen Monaten thematisiert. Erst vor kurzem wurde wieder ein Mensch wegen Youtube Bildern von der unitedwestay Demo zu 15 Monaten verurteilt. Der Fall erinnert an den Prozess von Christian S., der auch aufgrund eines Handybildes verurteilt wurde, welches am 01. Mai 2004 von ihm geschossen wurde. Generell kann ich dazu nur sagen: Die üblichen verdächtigen linken Medienkollektive die seit Jahren dokumentieren und sicher mit den Bildern umgehen sei die Begleitung unserer Demos gestattet, wer Bilder schiessen will von direkten Aktionen gehört aus dem Block geschmissen. Schützt und sichert bei Tumulten GenossInen ab und zeigt mit Nachdruck das ihr keinen Bock habt das ihr abgelichtet werdet.


6 Antworten auf „SpreePicture verdient, andere werden verknackt“


  1. 1 Leipzig2007 18. November 2009 um 10:24 Uhr

    Endlich mal ne kongrete Ansage !!
    Bleibt zu hoffen, wenn dann ein Fotograf von der Demo fliegt, sich plötzlich nicht andere Teilnehmner mit ihm solidarisch erklären.

  2. 2 widerlich!!! 22. November 2009 um 17:26 Uhr

    Dann müsste Mensch nur noch wissen wie dieser Herr aussieht, wird sich ja sicherlich tarnen, wie nen Zivi- Bulle.

  3. 3 Ich^ 15. April 2010 um 0:04 Uhr

    Andreas Markus ist nicht der Chef von SpreePicture sondern Christian Wernicke ;)

  4. 4 Batgirl 24. Mai 2011 um 12:49 Uhr

    Ich bin langjährige Fotografin.
    Als Fotografen sind wir neutral , wir halten nur das Zeitgeschehen fest. Auch bei uns gibt es schwarze Schafe.Ohne uns wären viele Ungerechtigkeiten nicht ans Tageslicht gekommen z.B. Polizeigewalt, Unterdrückungen. Das Foto eines neutralen Fotografen wiegt mehr als das eines links oder rechts orientierten. Wie wollt ihr uns identifizieren.Wollt ihr alle Fotografen verurteilen , wegen der Handlung ein paar Wenigen.Ist das nicht gerade das Konformdenken gegen das ihr ankämpft ????
    Zieht ihr diese Aktion durch verliert ihr Symphatisanten und Glaubwürdigkeit.Ausserdem , pocht ihr auf die Freiheit des Einzelnen , aber unsere darf scheinbar einfach von Euch beschnitten werden. Denkt nach bevor ihr handelt.

  5. 5 gtz 24. Mai 2011 um 16:18 Uhr

    Als Fotografen sind wir neutral

    eben. solches gesindel braucht niemand.

  1. 1 SpreePicture verdient, andere werden verknackt « Pingback am 18. November 2009 um 3:02 Uhr

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