"Der einzige Hebel der wirkt, ist der Hebel am Gewehr!"
Es wird ein Lächeln sein, was euch beerdigt!
"Du musst mal ticken, dass in dem Milieu, in dem wir kämpfen, dass gegen Repression, mit der wir es hier zu tun haben, Empörung keine Waffe ist. Sie ist stumpf und so hohl. Wer wirklich empört, also betroffen und mobilisiert ist, schreit nicht, sondern überlegt sich, was man/frau machen kann."
Ulrike Meinhof
"Friede den Hütten, Krieg den Knästen!"
"Die Zeit heilt gar nichts, wenn Mensch keine Chance hatte sich zu entscheiden!"
"hoch die kampf dem vorwärts bis zum nieder mit"
"Es ist schön, mit jemand schweigen zu können."
Kurt Tucholsky
"Das Spezifische Ihrer Geste und Ihrer Funktion lässt keine andere Möglichkeit sich zu ihnen in Beziehung zu setzen als in einer Ecke mit dem Gewehr wartend."
Jan-Carl Raspe – Im Stammheim-Prozess
"Das erste Wort, das mir in den Sinn kommt, wenn ich an Berlin denke, ist Gentrifizierung."
Jello Biafra – 2009 als Eröffnungssatz bei einem Konzert im So26
"Siehst du, wenn du nicht Arbeiten gehen würdest, könntest du mich auch am Tag sehen!"
Punker in Berlin-Friedrichshain am Telefon zu seiner Freundin
"Es gibt nicht nur ein geschichtliches Gesetz des gegenseitigen Kampfes, sondern vielleicht auch ein geschichtliches Gesetz der gegenseitigen Hilfe und Solidarität"
Rudi Dutschke
"Wir sind hier nicht in einem Fernsehgericht!"
Richter Josef Hoch während des ersten Prozesstages im sog. [mg] Verfahrens
"Womit ich mich niemals abfinden werde, ist dass sich die Tendenz, in der sich die spätkapitalistische Gesellschaft so ungeheuer deutlich fortbewegt, nämlich hin zum Faschismus. Das kann man wirklich mit einem Auge sehen. Da braucht man gar nicht beide dazu, um zu sehen, was sich in Amerika abspielt. Und ich sehe nicht ein, warum man das, was man Jahrhunderte lang getan hat und als falsch erkannt hat, weiter tun sollte, nämlich so tun, als ob man nichts tun könnte, und ich werde mich niemals damit abfinden, dass man nichts tut. Ich hab den Richtern gesagt, 'ich weiß, warum sie sagen, man kann nichts tun, weil sie nichts tun können wollen, aber ich will etwas getan haben dagegen'."
Gudrun Ensslin am 14. Oktober 1968 beim Kaufhaus-Prozess
"Die politische Macht, kommt aus den Gewehrläufen!"
Ulrike Meinhof