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Datenschützer raffen den Datenschutz nicht

Seit Tagen herrscht eine rege Debatte sowohl in den Medien als auch in der Netzwelt über den Übergriff eines 22er Bullen gegen einen „friedlichen“ Demonstranten. Wer öfter auf den Strassen unterwegs ist, ist angesichts des Videos nicht ganz so schockiert, Grenzüberschreitungen sind zu Haufe bei Youtube dokumentiert.

Ich möchte aber eher den Umgang der „Piraten“ und des Klüngels darum thematisieren. Sicher ist es schön, wenn ein Bulle mal in die Tagesschau kommt der ohne Grund mal seine Aggro-Stimmung an unschuldigen auslebt. Allerdings sehe ich es äusserst kritisch, wenn gleich wieder zu mehr Kameras auf Demos aufgerufen wird, um die Bullengewalt zu dokumentieren. Dagegen sei nichts einzuwenden. Aber auf sämtlichen Piraten-Blogs und deren Umfeld, sind Bilder der Demo zu finden, wo keinerlei Bilder unkenntlich gemacht wurden. Einerseits werden alle Kameras verteufelt, sie aber innerhalb der Demo munter eingesetzt und ohne drüber nachzudenken, am besten noch Live ohne Bearbeitung, per Handy und Twitter ins Netz gestellt.

Die Antwort der Bullen auf das total wilde Herumfotografieren habe ich auch schon parat, bei größeren Demonstrationen werden Kameras und Handys vorläufig beschlagnahmt, im übrigen fast schon Standart bei einer GESA-Behandlung. Schon in Straßburg dienten hunderte von beschlagnahmten Cams den Behörden, einen Eindruck von „Innen“ zu bekommen. Das dies im Großteil natürlich nicht rechtmäßig war, ist auch klar. Aber wie wir Nerd’s ja wissen, ist eine Kopie schnell gezogen und verschwindet schnell in neugegründeten Behörden zur Terror- und Extremismusabwehr.

Deshalb ganz klar, Kameras haben nur mit langjährigen Medienkollektiven was auf Demos zu suchen, privat Knipser sollten aus den Blöcken verwiesen werden. Aggressives verhalten von Bullen hat System und ist System. Wie dies verhindert werden kann ist der BetrachterIn auch klar. Mit der Abschaffung!

Überwachung im Hamburger Hauptbahnhof

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Aufgenommen auf einem Bahnsteig auf dem Hamburger Hauptbahnhof, von diesen Big Brother Bäumen hingen auf dem Bahnsteig mindestens vier. Plus noch zahlreiche weitere einzelene Kameras. Dem letzten Idioten in Hamburg müsste auffallen, dass da irgendetwas nicht stimmt.