Was angesichts der Debatte übel aufstößt ist doch, dass letztendlich die Sache glimpflich ausgegangen ist und von über 4000 Leuten an Board es bei den vergleichbar geringen Opferzahlen geblieben ist. Wer die schiere große eines solchen Schiffes kennt, weiss das es in Paniksituationen nun mal Orte gibt, in denen es quasi unmöglich ist noch raus zu kommen. In der heutigen BILD macht ein Passagier der angesichts der Katastrophe mit dem Leben davon kam, eine Liste von seinen Besitztümern die im Kahn versunken sind. Das grenzt schon an Perversität. Ich stell jetzt einfach mal seit 1992 die über 10.000 Boatpeople gegenüber, die teilweise noch absichtlich von Frontex und den Regierungen versenkt, zumindest billigend in kauf genommen werden. Das kotzt mich an!
]]>]]>
RIP – Zu diesem Anlass, verlinke ich dann doch noch mal den Hamburger „linkspartei“ Musiker
]]>
Wie beschreibe ich die Richtung: Hmm schreibt einfach auf die Flyer: DDR/Punk/NDW von D bis an die Spree
Hier eine absolut unvollständige Auswahl von Bands die in der Plattenkiste stecken:
Abwärts, Andreas Dorau, AP, Bärchen und die Milchbubis, The Cretins, DAF, Der KFC, Der Plan, Einstürzende Neubauten, Extrabreit, Falco, Fehlfarben, Feeling B, Grauzone, Grundwasserabsenkung, Hans-A-Plast, Herbst in Peking, Ideal, Joachim Witt, Kraftwerk, Malaria!, Male, Nena, Östro430, Razors, Sandow, S.Y.P.H., Slime, Trio, ZK
So, bleibt noch zu sagen:
Für mehr PunkRock und Ska! SoliPartys!
]]>Nach den Bemühungen der letzten Monate, bemerkt auch die Presse langsam den Schulterschluss zwischen Neuköllner „ProblembewohnerInnen“ und teilen der anarchistischen Szene in Berlin.
"Früher haben uns die Autonomen nicht interessiert", sagt einer von J.s Freunden. "Wir haben gedacht, was sind das für Spinner? Jeden 1. Mai prügeln sie sich mit den Bullen und riskieren dafür Knast. Das war nicht unser Ding. Wir waren mehr auf Geld fixiert." Dann ist die Sache mit Dennis passiert. "Wir haben gemerkt, die Autonomen sind wirklich gegen Polizeigewalt. Wir haben ein gemeinsames Interesse", sagt ein anderer. "Was mit Dennis passiert ist, darf nicht sein".
Den ganzen Artikel findet ihr hier in der Taz.
]]>Unter dem Deckmantel von Islamkritik, Frauen- und Bürgerrechten versucht nun die selbsternannte Bürgerbewegung „pro Deutschland“ einen rassistischen Konsens in Berlin gesellschaftsfähig zu machen. “pro Deutschland“ – eine Koalition aus „geläuterten Nazis“, RassistInnen und SozialdarwinistInnen – will ihren Ableger „Pro Berlin“ bei ihrem Bundesparteitag in Berlin am 05. Juni in Startposition für die Abgeordnetenhauswahl 2011 bringen. Zum Frontmann soll der von der DVU zu „pro Deutschland“ gewechselte schwedische Multimillionär und Nazi Patrik Brinkmann, der seinen Wohnsitz nach Berlin verlegt und gerade beim Wahlkampf in NRW unter dem Slogan „Abendland in Christenhand“ eine grandiose Bauchlandung hingelegt hat, gekürt werden. Unterstützen sollen ihn dabei Markus Beisicht, Vorsitzender von „pro Köln“ und „pro NRW“ sowie Manfred Rouhs, Vorsitzender von „pro Deutschland“, die beide früher unter anderem bei den Republikanern und der rechten Deutschen Liga für Volk und Heimat aktiv waren. Nahtlos reiht sich hier auch das neueste „prominente“ Mitglied Andreas Molau, Vorsitzender der rechten Gesellschaft für Publizistik und ehemaliges Mitglied der NPD sowie der DVU ein. Wie diese drei ist einer Reihe von FunktionärInnen und Mitgliedern der pro- Bewegungen eine frühere Mitgliedschaft in rechten Parteien und/oder Querverbindungen zu unterschiedlichsten rechten Gruppen und Parteien, bis hin zur NPD nachzuweisen.
Zusammen mit rassistischen Parteien wie Vlaams Beelang. Lega Nord, FPÖ sowie in einer Reihe mit Pax Europa, anderen Pro-Bewegungen und Freien Wählervereinigungen, mit MoscheegegnerInnen wie der Interessengemeinschaft Pankow-Heinersdorfer Bürger (IPAHB) hetzen sie gegen MigrantInnen und fantasieren den Untergang des „christlich-jüdischen Abendlandes“ durch eine „schleichende Islamisierung“ Europas herbei. Ihr Konstrukt eines exklusiv „christlich-jüdischen Abendlandes“ zielt mit rassistischen Argumenten darauf ab, über das Feindbild Islam MigrantInnen auszugrenzen. Sozioökonomische und politische Aspekte werden als kaum zu überwindende kulturelle Modelle verschleiert und der Islam als eine Art Vehikel benutzt, um soziale Ausgrenzung, Diskriminierung und Sicherheitswahn mit dem Grundrechteabbau zu legitimieren.
Wir nehmen die Propaganda der RassistInnen als das was sie ist: einen gezielten Angriff auf ein gleichberechtigtes Zusammenleben aller Menschen – unabhängig von Religion und Herkunft.
Egal unter welchem Dach sich RassistInnen oder Nazis versammeln, ob im Rathaus Schöneberg oder anderswo – wir werden da sein! Wir wollen weder ihre Parteitage noch ihre Anwesenheit in Parlamenten in Berlin!